Archiv für 7. Januar 2012

Zum Dreikönigstag zum Dreikönigsschrein

7. Januar 2012

Chinesisch heißt er 三王圣龛.

三 sān drei
王 wáng König
圣 shèng heilig
龛 kān kann ich nur als Gebetsnische finden, buddhistischer Kulturkreis.

Angekündigt war es so:

Skeptisch war ich, hatte ich doch gelesen, dass die Knochen zuletzt 1864 freigelegt worden.

Wir waren zu fünft losgefahren und vor dem Domladen mit einer Art Führerin verabredet.

Wir waren zwanzig Minuten zu früh da. Warteten dann eine halbe Stunde über die vereinbarte Zeit hinaus im kalten Wind auf der vielleicht zehn Meter erhöhten Domplattform, über die ein kalter Wind fegte, obwohl es nominelle 7 Grad Celsius warm war.

Auch die Kirche Mariä Himmelfahrt machte eine gute Figur:

Der Eingang zum Domladen ist, wo der Eingang zur Domschatzkammer ist. Auf das Messingschild hatte jemand ALLAH geritzt.

Ein Kollege hielt es wegen Mağa für Ungarisch, ich für Türkisch wegen des fehlenden I-Punktes.

Nachdem die Frau nach einer halben Stunde noch nicht aufgetaucht war, gingen wir selbsttätig in die Kathedrale.

Hinten sieht man zwischen zwei Reihen weißer Kerzen schon den goldenen Schrein blitzen. Vorne links ein Thron für den Erzbischof Meisner?

Ansichten der Kathedrale:

Das Richter-Fenster und von ihm Beleuchtetes sah für adaptierende Augen richtig bunt aus, doch dem schnöden Sensor machte die Helligkeit alles kaputt.

Die Menge wartet auf Schreinlass. Was da links war, hab ich nicht im Blick gehabt.

Jetzt geht’s rein.

Noch glaubte ich halb an die Knochen. Hatte der Kollege mir doch meine diesbezügliche Frage mit einem kargen “Ja” beantwortet. Aber näher kamen wir nicht ran.


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