Wievielseitiger Proust

Im Interview mit dem Deutschlandradio spricht Lektor Martin Hielscher von den dreizehn Taschenbuchbänden „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“ des Suhrkamp-Verlages und sagt 24 Sekunden vor Schluss, dass es („glaube ich“) an die 6000 Seiten sind, er habe es nie gezählt.

Ich habe diese Ausgabe und ihr ist eigentümlich, dass 6 der 7 Originalbände in jeweils zwei Taschenbuchbände gesplittet worden sind. Wollte jemand wissen, wie viele Seiten es insgesamt sind, könnte er jeden Band hinten aufschlagen, die letzte Seitenzahl notieren und käme beim Zusammenrechnen auf gut 6000:

Dem, der das tut, fällt vielleicht auf, dass der erste Teil eines gesplitteten Bandes immer deutlich weniger Seiten hat als der zweite, ja, seine Seitenzahl grob nur die Hälfte beträgt. Schlüge er einen zweiten Teil dann auch mal vorn auf, würde er feststellen, dass die Seitenzählung vom ersten Teil fortgesetzt worden ist. Darauf weist Suhrkamp z.B. auf Seite 292 hin:

Richtiger wäre die Summe so zu bilden und man kommt auf gut 4000 Seiten:

Eine Antwort to “Wievielseitiger Proust”

  1. Der Umblätterer » Tausendseiter Says:

    […] Marcel Proust: Auf der Suche nach der verlorenen Zeit (1913–1927) 4229 […]

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