St. Hermann-Josef in Dünnwald

Samstag. Über den Rhein in den Stadtteil Dünnwald, wo eine Kirche St. Hermann-Josef steht.

Die Kirche in den Fünfziger Jahren von Joseph Bernard entworfen, ihre Ziffernblätter sollen an den Feinmotoriker Hermann-Josef erinnern:

An den Pfarrpatron, der einer Legende nach einige Zeit im Dünnwalder Kloster gelebt und auf seinen Reisen häufig Uhren repariert haben soll, spielen die vier übergroßen Zifferblätter an, die den Turmhelm wie eine Krone umfassen.

Die Kirche war verschlossen. Ein Glasfenster stellt die Apfelgabe dar, darüber ein Fünfwundenkreuz:

Seltsam die Namensverwirrung ebd.:

Für die 1957/58 erbaute neue Pfarrkirche wählte man als Pfarrpatron den ehemaligen Prämonstratenser- mönch Hermann-Joseph aus. Da dieser jedoch zum Zeitpunkt der Kirchweihe noch nicht heiliggesprochen war, konnte er nur als zweiter Patron zum bisherigen Pfarrpatron St. Joseph hinzugenommen werden. Heute nennt sich die Pfarrkirche St. Hermann-Joseph und die Pfarrei St. Joseph.

Mittlerweile heißt die Pfarrgemeinde jedoch „Heilige Familie“.

Um 13 Uhr schlugen überdies Glocken die Zeit. Drei helle Klänge gefolgt von einem dunklen Ton.

Jenseits der Eisenbahn hinter dicken, übermannsgroßen Mauern das Prämonstratenserkloster, in dem Hermann-Josef sich gut mal aufgehalten haben kann, mit St. Nikolaus:

Ihre Spitze, als ich sie nach Süden durch ein Kornfeld mit vereinzeltem Klatschmohn in Wind und leichtem Regen verließ, hinter reichem Baumbestand nicht mehr zu sehen. An der Nordseite der Schweidnitzer Straße eine verkommene Siedlung. Aber wenigstens hängen überall Deutschlandfahnen heraus.

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