+++ Liveticker Johann Holtrop +++

18.32 Uhr. Der andere Vorstand aber fuhr mich mal nach Hause. In seiner Limousine leuchtete blau ein Navigationssystem, glaube ich, oder gab’s das damals noch nicht? Musik schallte dezent leise. Er war ein Frauentyp, hatte mit diversen Personalerinnen, Assistentinnen, who knows?, was. Hatte Weltläufigkeit in Brasilien erworben. Mein Liebling war er, weil er mit einer Zeitschrift aufs Klo ging. Das fand ich lässig, mutig.

18.25 Uhr. Der Jaguar kriegt, wo?, erst zwei Kapitel später: XII, eine Farbe: dunkelgrün. Die Gangarten Retour und Drive kann ich nicht verifizieren, mangels Führerschein, und U-Turn statt Kehrtwende finde ich schon hart.

18.18 Uhr. Holtrop steht „schweigend am Fenster. Unten sah er Menschen.“

18.09 Uhr. 20 Euro, 40 Mark, sind natürlich „eine Menge Holz“, wie der Gründer zur Internetboomzeit gesprackelt, als ich einen Lebensunterhalt gefordert. (Kann eine Einschätzung, ob sich die Investition lohnt, aktual nicht vornehmen. Ahlers?)

18.03 Uhr. „So sind wir wieder synchron.“ Holtrops sonore Stimme klang klar durch den Raum. Wir, uns innerlich räuspernd, stimmten äußerlich begeistert zu.

17.50 Uhr. Überhaupt die Erzählzeit! Vorgesprungen wird auf Seite 163 über 15 Zeilen hinweg eine erzählte Zeit von 1,5 Sekunden erzählt. Ob das mit Proust vergleichbar wäre, weiß ich nicht. Jedenfalls macht es für _eine_ Zeile 0,1 Sekunden, was deutlich schneller ist, als die SpOn-Leser:innen des JKR-Erwachsenenromans schafften.

17.42 Uhr. Viel Namedropping (ND). Leif Randt taucht Seite 55 in persona, also als Adressat eines Anrufs, den er entgegennimmt oder nicht, das wird nicht erzählt, auf.

17.37 Uhr. „Vom blitzhaften Aufstieg beglückt, drehte Holtrop sich im Licht der öffentlichen Aufmerksamkeit für die Person seines Ichs.“ Was fällt mir dazu ein? Muss zugeben, krieg Assoziationen zu Düsseldorf und denk an Peepshow.

17.32 Uhr. Auf Seite 54 findet unbedarfter Leser eine Exegese oder Etymologie des Namens Holtrop. Denn er sei „die Karriereleiter hochgestolpert“.

17.27 Uhr. Kommunikation im wo? Büro?

17.22 Uhr. Wenn man seine eigene Schrift nicht mehr lesen kann, geht’s natürlich nicht😦

17.18 Uhr. Schön haben wir immer Modernität gefunden. Sie legt’s auf Easy-Going an und den konkreten Flow sollte man dann auch aussprechen dürfen: „drückte im Aufstehen die grüne Taste, um das Gespräch anzunehmen“.

17.08 Uhr. Nun nutzen wir ein Lesezeichen:

Es war nicht für Holtrop gedacht, sondern sollte die „halsbrechende Kanzel“ Anton Reisers illustrieren, bis herauskam, weil vorgesprungen, dass er, Kind, sie aus Stühlen daheim gebaut hatte, seinen Brüdern zu predigen, und die improvisierte zusammengestürzt ist, den Brüdern, nicht ihm, die Köpfe einschlagend, so Moritz. Vielleicht passt es auch hier, weil Predigt und auf Seite 51 Holtrop einen Stuhl ergreift.

16.54 Uhr. Irritieren tun uns vorallem Seltsamschreibungen wie vorallem zusammen, nocheinmal auch und, wenn irgendetwas Richtung oder in Richtung geht, ist sie immer klein geschrieben. Ist das die neue Rechtschreibung? Oder eine Eigenheit Goetz‘?

16.50 Uhr. Apro Zuckerberg. Ist im aktuellen CUS-Rätsel drin. 20 waagerecht: „The work of Zuckerberg“.

16.47 Uhr. Interessant, zeitgeistig, typopraktisch sind Kontrollerbeschwerden, dass eine „Informationsaggregation“ „zu viel zu wenig kontrollierte Information“ ergeben hätte. (50.-1) *facepalm* Zuckerberg!

16.28 Uhr. Am Fuß von Seite 48 findet sich ein Juwel, das ich vll nicht ganz zitieren darf, weil zu lang. Es geht um eine Beraterpräsentation und der Erzähler fällt ein Urteil über die Realitätsnähe oder -ferne, und wenn ja warum, solchen Wesens. Beginnt mit „Die so erzeugte“ bis „zu stören“. Lesen Sie selbst!

16.21 Uhr. Kritiker kritisieren Schießbudenfiguren. Gut, wir sehen keine relaxten Wohlfühlhypochonder und ihre irren, wirren Gedanken. Sondern Menschen, die RAUM einnehmen, ihn einander lassen müssen, vorgehen, nachfolgen, einladen, abwehren. Wir sehen Menschen, wie sie sich im sozialen Kontext darstellen. Wenig, wie sie selbst sich sehen, mehr wie sie im Lebenskonkurrenzkampf stehen. Da fehlt es nun aber an nichts. Das Handeln, Blicken, Kommunizieren definiert die Figuren, nicht ihr inneres Gemüt. Das mag mancher als Oberflächlichkeit abtun, der sich mehr Romantik pur wünscht, aber uns zeigen diese Bewegungen von Marionetten ihre innere Motivation, und Gefühle äußern sich in Taten: Scham, Neid, Hass. Eine innere Wägung von ich gegen ihn findet immer statt. Es ist eine Welt der Konkurrenz, nicht so verschieden von der unseren.

16.07 Uhr. Bissen für Genderprotestlerinnen: „Frau Rathjen stand gerne auf, zeigte allen ihren Körper und ging hinaus.“ (Seite 48, Zeile 4).

13.04 Uhr. Entschuldigung, das LAN-Kabel war kaputt. H. hat ein neues besorgt und C. ist mittlerweile schon auf Seite 173, der Roman scheint spannend zu sein. Falls es mit dem neuen Kabel jetzt besser läuft, werden wir das Notierenswerte in der Pipeline nach und nach mit fiktiven Zeiten zur Wiedervorlage bringen. Fiktiv heißt, zwar echt im Zeitpunkt des Schreibens, aber nicht so nah am Gelesenhaben dran.

08.30 Uhr. „Zeit verging, und nichts geschah.“

08.26 Uhr. Auf Seite 46 stand „das Gerät“ wohlgeordnet in Regalen und am Boden. Plural? Bei Moritz hält Anton die Singulariter und Pluraliter für verschiedene Völker, die einesteils Mensa, andernteils Mensä zu derselben Sache sagten.

08.20 Uhr. Ein wenig Asperger schlägt bei Thewe schon durch: „Thewe war nicht extrem unnormal, aber sozial doch so weit behindert, dass er sich nicht immer an den üblichen Sozialisierungsritualen beteiligen konnte.“

08.17 Uhr. Teeküchengespräche werden so charakterisiert: „Im Kern bestand diese Individualitätsmitteilung darin, dass nichts individuell Abweichendes von diesem Individuum her drohte.“

08.08 Uhr. Beim Kapitel VII beginnt es uns zu fesseln. Der Angestelltenalltag ist mit solcher Liebe zum Detail beschrieben, dass es rührt. Warum fehlt sonst oft solche Welthaltigkeit? Gerahmt wird die Szene von einem „Bund alter Dörrblumen“ zu Beginn und einem „Strauß frischer Herbstblumen“ zuletzt. Darin Gems wie „sah und las“, ein Binnenreim „dastehen, dann auf und ab gehen sehen“, und ein, ich glaube, drittes Wort, das ich nicht kenne: Lassepilates.

07.56 Uhr. Auch weiterhin kommen viele Wortwiederholungen vor, deren Nachweis uns aber langweilt.

07.51 Uhr. Ein Insider offenbar „Euphorin, die schluchtbekannte Freudedroge“ (S. 37). Mir ist die Schlucht nicht bekannt.

07.47 Uhr. Wieder Reiser. „die uralten Weiten des thüringischen Großplateaus“. Reiser reist von Hannover „über Salzdethfurt, Brockenem und Seesen auf Duderstadt, von wo er denn über Mühlhausen geradezu nach Erfuhrt und von dort auf Weimar gehen wollte, welches das Ziel seiner Wünsche war.“

07.32 Uhr. Wenige Zeilen später geht es so „hoch, tief“, wie das zu einem Schmetterlingsknoten gebundene gelbe Band auf dem schwarzen Haar der Tiantian auf und nieder wippt: 甜甜一蹦一跳地跑出门,蝴蝶结也一上一下地扇着翅膀,像一只要飞起来的金蝴蝶。 Sie wird es aufopfern, um einen umgeknickten jungen Baum festzubinden. Das die Moral von der Geschicht.

07.25 Uhr. „Urdringlichkeiten“. Wieder fühlen wir uns an Anton Reiser erinnert: „Antons Mitlehrbursche war bei diesen Gelegenheiten vorzüglich stark in Erfindung neuer Wörter, wodurch er seine Begriffe bezeichnete. So nannte er z.B. die Befolgung der göttlichen Befehle die Erfülligkeit Gottes. – Und indem er vorzüglich die religiösen Ausdrücke des Herrn Lobenstein von Ertötung usw. nachzunahmen suchte, geriet er oft in ein sonderbares Galimathias.“

07.17 Uhr. Ein Anachronismus, der ins Auge sticht: „Holtrop hatte beim Einsteigen Mantel und Degen abgelegt“.

07.15 Uhr. Mann könnte viele prägnante Sätze herausgreifen. So „Der Normalzustand der Atmosphäre ist die Turbulenz.“ wie Juan Guse.

07.10 Uhr. Es darf nicht wahr sein! Auf johannholtrop.de gibts das Personenverzeichnis und Schauplatz und Geschehen nicht mehr.

07.04 Uhr. Kate „Liz“ Assperg wird auf Seite 30 als noch Käthe Schieder eingeführt.

07.02 Uhr. Im Kapitel IV stolpern Wiederholungen an die Oberfläche. Gut, Vorstandsvorsitzender mag DAX-bedingt sein, doch der Vorgänger im Vorstandsvorsitz beult schon dichterisch aus. In Zeile 9 von Seite 26 „als Vorstand Neue Medien“, eine Zeile weiter „zu diesen neuen Medien“; „Die Musik- und Fernsehunternehmungen wurden zu weltweit boomenden und boomend ertragreichen Unternehmensbereichen.“; „seiner Mitarbeiter, aller Mitarbeiter„; „lächelnd angelächelt“; „Fragen aus fraglich verlaufenen“; „Die neue Frau von“, „Holtrops Frau“; „Du musst sagen“, sagte sie; „dass mit dem Spiel von ihr etwas spielerisch“; „in der Vortragsaula des Stiftungssitzes, von dem aus die Asspergstiftung geführt wurde“.

06.51 Uhr. „vorallem“ schreibt Goetz oder sein Lektor zusammen. Neue Rechtschreibung? Mich irritierts.

06.49 Uhr. Auf Seite 23 (Oh, Omen!) hat Holtrop als Jugendlicher „eine Zeit davon geträumt, Schriftsteller zu werden.“

06.46 Uhr. Haben wird Holtrops Alter nicht appositiv erfahren? Nein, er ist Hauptfigur, nicht wie die anderen. Wir erfahren es ausformuliert: „schon mit Anfang zwanzig, vor über fünfundzwanzig Jahren“, vulgo >> 45.

06.40 Uhr. Holtrop haut „pa, pa, pa!“ auf den Tisch. Onomatopöismen wie im kürzlich gelesenen 小小童话, wo Laute wie 轰隆隆隆,轰隆隆隆 hōnglōnglōnglōng hōnglōnglōnglōng ein bevorstehendes Erdbeben ankündigen, oder 叮叮咚咚 dīngdīng dōngdōng ein kleiner Fluss rieselt, oder 扑通 pūtōng Professor Maus in die Waschmaschine springt, oder 丁零当啷 dīnglíng dānglāng er Geschirr hineinwirft… (Auf Seite 73 kommt das wieder: „cht cht cht“, marschiert wer durchs Henzes Welt.)

06.23 Uhr. Wir sind viiel zu langsam. Nora Gantenbrink und Sebastian Hammelehle haben 500 Seiten in 5 Stunden gelesen, wir bislang nur 11 geschafft. Ob’s an ihrem Teamwork liegt? Nichts desto Trotz, wir schreiten weiter voran. Geschichte wird gemacht

Freitag, 28. September.

20.37 Uhr. Wir beenden das zweite Kapitel und verabschieden uns auf morgen.

20.32 Uhr. Goetz lässt seinen Protagonisten den Wagen „stopen“. Da fehlt ein zweites P. Nichtsdestotrotz, zum Ende des zweiten Kapitels: „Bei geschlossenen Augen, auf dem Rücken liegend, wartete er auf den Schlaf.“

20.28 Uhr. „Erst kamen Bäume, dann leere Flächen, dann ein kleiner Wald, der sich auf eine Senke hin öffnete.“

20.22 Uhr. Ähnlich war bei Reiser kurz zu finden „eine Art von angenehmer Empfindung, daß er gern ein Rad in dieser Maschine mit war, die sich so ordentlich bewegte.“

20.13 Uhr. Also der Absatz 3 in Kapitel 2 ist schon arg eindrücklich. Ohne wirtschaftspolitischen Sachverstand zu haben. Zusammengefasst: „Henze steckte ihm, dass er gerne bei ihm arbeitete.“

19.57 Uhr. Wir wissen, dass wir nicht ermüden dürfen. Und machen also weiter.

19.50 Uhr. Zeile 5, Kapitel 2, rote Haare? Da war was. But vergessen.

19:35 Uhr. Aber wir sind gesprungen, verbotenerweise, haben den Rasen betreten, Eden schlauheitsaugend vergiftet, sind Normalolesern gegenüber weit beneidet voraus. Doch wir sinken in Brooklyns Last Exit hinab, einer unter vielen, nicht abstruser als andere, und fühlen uns wohl unter unsergleichen!

19.19 Uhr. Ah, keine Ironie mehr war beim Maler Prütt. Ganz hieß es plötzlich ernsthaft (permutandis): „Irony is over.“

19.02 Uhr. „Geh mal Milch holen, bio, blah!“ *husch* „Ist zwar keine …, aber egal!“ „Mach dem Herrn mal Platz!“ *husch* Ich: „Dankeschön.“

18.48 Uhr.

18.38 Uhr. Die Nageratte mag noch Bücherwurm spieln. Der Cheff muss mal kurz einkaufen gehn.

18.32 Uhr. Umm, die Logik nimmt uns gefangen. Keine Ironie – wo war das? – ein 200-facher Stundensatz überzeugt. Gespenstisch: „die Welt durch die Tätigkeit bezahlter Arbeitskräfte über Nacht äußerlich auf Null zurückgesetzt“. Wir jubeln „plausible“.

18.21 Uhr. Wir beginnen nun das zweite Kapitel. (Von 79, *sigh*)

18.15 Uhr. Btw. redete schon Moritz abfällig von Abstrakta: „Er redete daher auch eine Art von Büchersprache, und Anton erinnert sich noch sehr genau, wie er im siebenten oder achten Jahre oft sehr aufmerksam zuhörte, wann sein Vater sprach, und sich wunderte, daß er von allen den Wörtern, die sich auf ›heit‹ und ›keit‹ und ›ung‹ endigten, keine Silbe verstand, da er doch sonst, was gesprochen wurde, verstehen konnte.“

18.03 Uhr. Zur Schaffung eines Fortschrittsbalkens im Sinne eines Workflows besagtes PDF herangezogen. Ups, erst 1 von 29 + 31 + 19 = 79 Kapiteln geschafft. Interessanterweise sind sie im PDF in Fünfern (lat. V) gruppiert.

17:55 Uhr. Appetitlich auf das Buch hatte uns schlussendlich doch die Lesung Gefeuert gemacht und das PDF Schauplatz und Geschehen. Da dann lockte das lokale und fokale Interesse das Kölner Wallraf-Richartz-Museum (S. 166) und der Maler Prütt (S. 127). Er riecht unter den Achseln, aber wie wollte man einen Künstler kritisieren? Apro, ist Springen erlaubt, Monsieur G.? (Wir lasen die Passagen außer der Reihe.)

17.36 Uhr. Das erste Kapitel ist geschafft, und wir erholen uns erst mal durch ein Eintauchen in den Onlineflow.

17.35 Uhr. Henze wird uns sympathisch. Er räumt seine Zigarettenasche sorgsam weg.

17.33 Uhr. Den Idiotentest nennt Goetz Deppentest.

17.30 Uhr. Dass Henze, der als Ersatz für Khedive in datensensible Bereiche der Büroräume eingelassen wurde, was optisch gestohlen hat, wie Rezensenten berichteten, können wir bislang nicht bestätigen. Btw. wird Arrow _PC_ als nicht Rechnerschrauber, sondern was mit Consulting aufgelöst, was ich mir rezensentenseits früher gewünscht hätt.

17.23 Uhr. Auf der nachfolgenden Seite fällt auf, dass Personae mit Appositionae ihres Alters eingeführt werden. Zweimal wird das gemacht, mann hält es schon für Standard, da wirds beim Russen Dobrudsch durchbrochen, Apposition: Riese.

17.16 Uhr. Kleiner Einschub. Heute früh haben wir schlaflos noch Anton Reiser begonnen. Sind gediehen über den ersten Teil hinaus in den Anfang des zweiten. Auf Holtrop übertragen wäre das ein Dreisatz von 4:3 und also sein erster Teil zirka, der über 132 Seiten geht. Nun taucht am Fuß der ersten Seite 11 „Mitternacht schlug eine Uhr von fern, eine Stunde später schlug es eins, dann zwei, eine halbe Stunde später, um halb drei, …“ auf. Nun tauchte im Anton Reiser der Begriff „drittehalb Stunden“ auf, die wir uns erklären lassen mussten als: ein Halbes fehlt noch zur Drei. Das nur mal so als ein Beispiel für herbstliche Spinnefäden, wo sich knüpfen.

17.07 Uhr. Kopfsprung in die Textwüste. Gleich die 1 – 2 – 3 – 4 – 5 – 6 – siebente Zeile hat eine Massierung von O’s. Da ist doppelt was rot. Was? Ein Logo, logo! Und zwei Zeilen weiter kommt das Rote nochmal. Manierismus, ick höhr dir…

17.04 Uhr. Die Kopfzeichnung auf Seite 9 hat auf Seite 8 abgefärbt. Dass mus kein Mangel sein. Die Gelbigkeit des Papiers, von der er schwärmt, erkennen auch wir.

17.02 Uhr. Es riecht gut. Vielleicht. Ja, es riecht in der Tat besser als andere neue Bücher, welche in unseren Nasenflügeln und Gehirnen oft eine Art Allergie auslösen (wie auch Zeitungen). Geben Goetz Recht, es riecht Gut.

16.56 Uhr. Hintergrundinfo. Goetz ist nicht auf die Shortlist gekommen. Die Verrisse der Feuilletons haben ihn sehr sauer gemacht. Kunstvoll hat er die Ablehnung in die Welt seines Johann Holtrop transponiert und herausgekommen ist Gefeuert. Für Leser ein Angebot, die lieber hören.

16.50 Uhr. Es mangelt ein Lesebändchen. Gut, vorerst tuts die Umschlagklappe. Später muss dann ein Einsteckzettel her.

16.49 Uhr. Wir sind gespannt. Haben fast alle online zu findenden Rezensionen gelesen. Sind also gebrieft. Doch ist das Abenteuer eigenen Lesens ja nochmal was eigenes. Freuen Sie sich auf unsere Live-Berichterstattung von der Front der Buchstabensuppe😉

Donnerstag, 27. September.

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