Busfahrt

Heute freier Brückentag. Fuhr vormittags los ins Einkaufszentrum Weiden, um im Thalia dort nach Haas‘ Missionarsstellung zu sehen.

Die Haltestelle ist für Schulkinder mal zum Schießen komisch gewesen. Liegt aber paar Jahre zurück.

Erschreckt nehme ich die Ankündigung der Begründung einer Hundelobby zur Kenntnis:

Fand das Buch, schaute hinein und tatsächlich folgen noch 1 ½ chinesische Seiten, mit der wegen Kapitelende halb vakaten Seite 149 endend. Hat Elke Heidenreich recht gehabt und nicht Rainer Moritz. Außerdem sind sonst noch chinesische Einsprengsel, etwa in Dialogen oder, wie Cornelia Travnicek bemerkt hat, unten auf Seite 145 die Rede des Taxifahrers.

Nun, sechs standen aufrecht auf dem Tisch, ein anderes, vergessenes Buchprodukt flankierend, zwei als Ansichtsexemplare unverschweißt. Ich durchbrach die Symmetrie und nahm mir ein eingeschweißtes.

Auf der Rückfahrt saß ich zunächst allein in einem Vierer. Kurz darauf stiegen allerlei anscheinend Verwandte ein. Die drei Mädchen machten große Augen und zögerten, sich zu mir in den Vierer zu gesellen. Zwei ließen sich dann nieder, die dritte scheute. Große Augen schauten mich an, ich versuchte einen Gruß in Form eines Nickens oder Mundverziehens, was durch Blick und Lächeln erwidert wurde. Der Vater stand noch eine ganze Weile am Fahrkartenautomaten. Vorhersehend entschloss ich mich, den vierten Platz frei zu machen und setzte mich in einen Zweier eins weiter neben eine junge Frau. Neugierige Blicke folgten mir, die dritte glitt in den Vierer, mal wendete sich ein Kopf und große Augen schauten mich neugierig an. Als der Vater saß, holten sie kleine Figuren mit Preisschildern oder Herkunftsbezeichnungen noch dran aus einer dünnen Tüte. Vom Buch aufsehend blickte ich hin und sah einen Menschen, geschlechtlich nicht einzuordnen, mit anscheinend einer Bürste in der Hand. Ein Tierpfleger? Doch die andere hatte kein Pferd, sondern einen Delfin aus der Tüte gezogen.

Dann wurde alles wieder verstaut. Ich ließ die junge Frau heraus, die sich bedankte. Hätte mich auch neben die Gestylte gesetzt, die mit mir zusammen eingestiegen war. Kurze Stiefel mit klobigen Absätzen, eine semitransparente Strumpfhose, wahrscheinlich ein knapper Rock und auf den fisseligen, hellblonden Haaren eine schwarze Polizistenkappe. Ein Blick aus meinen schlechten Augen hatte eisblaue Augäpfel enthüllt. Als wir einstiegen, sprach sie was ins Handy, sodass ich auch noch ihre Stimme kennenlernen durfte. Die ich aber vergessen habe. Aber sie hatte sich in den Einer zwischen Busfahrer und Fahrkartenautomat gesetzt.

Immerhin stiegen wir an derselben Haltestelle aus, wenn auch durch verschiedene Türen. Dann trennten sich unsere Wege.

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