Literaturfrühling in der Zeit

Die Zeit bringt die Literaturbeilage im Format ihres Magazins, nur auf älterem Papier gedruckt.

Insgesamt haben wir bei der Rezensentenschaft eine Frauenquote von 1/3 (linke Torte), bei der Autorschaft von 1/4:

zeit_gender

Die Beilage teilt die Literatur in Belletristik, politisches Buch und Sachbuch auf. (Kinder und Jugend sind in der „großen“ Zeitung und habe ich hier nicht ausgezählt.) Im Einzelnen sehen die Quoten so aus – am Mauesten das politische Buch:

Bereich R. R.in   Au. Au.in
Belletristik 71 % 29 %   69 % 31 %
Pol. Buch 62 % 38 %   100 % 0 %
Sachbuch 50 % 50 %   60 % 40 %
           
Gesamt 63 % 37 %   74 % 26 %

Folgende Schwierigkeiten traten auf. Über Jean Paul spricht Jens Jessen mit Brigitte Kronauer. Erst hab ich die Zeilen zwischen ihnen gerecht aufgeteilt, aber dann doch getrennt gezählt, wodurch Kronauer 24 hinzugewann. Beim Zeilenzählen war der Satzspiegel zu beachten, weil ich Zeilen pro Spalte zählte. Gewöhnliche Rezensionen sind dreispaltig gesetzt, weshalb ich die gezählten Zeilen durch 3 teilte, um auf Seitenbreite zu kommen. Die im Inhaltsverzeichnis fett ausgezeichneten Toprezensionen sind aber zweispaltig gesetzt, deshalb nur durch 2. Den vierspaltig gesetzten Beitrag des Literaturhistorikers Dieter Richter über einen neu entdeckten Jean-Paul-Brief muss man vielleicht nicht unbedingt in die Wertung nehmen. Tut man es, macht es eine Wanderung von 0,6 Prozentpunkten aus. Ausgelassen habe ich Ursula März‘ Befragung von Lesern „Was lesen Sie da?“. (4 Männer und 2 Frauen hat sie gefragt.) Außerdem Hörbuch und Martenstein. Fürs Geschlecht von Hilal Sezgin eine Kollegin gefragt.

*

Nicht ganz verstanden die Werbeaktion der Bücher der 6. In der Tat sind’s 6 Verlage: auf Seite 3 campus, auf S. 9 dtv, auf S. 15 Suhrkamp, auf S. 17 Hanser, auf S. 59 C.H.Beck, auf S. 63 Reclam:

buecher_der_sechs

Eine Gemeinschaftsanzeige auch auf der letzten Seite: Im Stapel ungelesener Bücher, mit vier neutralgrünen babelmäßig was höher gebaut, sieben Bücher aus sieben Verlagen: Duncker & Humblot, Verlag J.H.W. Dietz, Ellert & Richter, Gmeiner Verlag, Gabal Verlag und Ars Vivendi Verlag nebst dem Zugpferd Diogenes.

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