图书馆

Yang Jiang (杨绛) schreibt in ihren Erinnerungen „Wir drei“ (我们仨), erschienen 2003, über ihr Studium 1935 in Oxford:

图书馆临窗有一行单人书桌,我可以占据一个桌子。架上的书,我可以自己取。读不完的书可以留在桌上。在那里读书的学生寥寥无几,环境非常清静。我为自己定下课程表,一本一本书从头到尾细读。能这样读书,还有什么不满意的呢?

An den Fenstern der Bibliothek gab es Einzelarbeitsplätze, von denen ich einen okkupieren konnte. Die Bücher konnte ich mir selbst aus den Regalen holen. Nicht zu Ende gelesene Bücher konnten auf dem Tisch liegen gelassen werden. Lernende Studenten gab es da nur ganz wenige, das Umfeld war außerordentlich friedlich. Nach meinem selbst erstellten Studienplan las ich Buch um Buch sorgfältig vom Kopf bis zum Schwanz. Wenn man so studieren kann, was gibt es da noch, womit man unzufrieden sein kann?

Auf fällt der schlichte Stil. Straight, ohne Sperenzchen. Man achte mal auf 7mal Buch (书), 3mal Tisch (桌), 4mal lesen/lernen (读), 1mal Regal (架). Sie machen 15 der 94 Zeichen aus, das sind 16 Prozent.

Sie ist im Sommer 1911 geboren und lebt 102-jährig noch immer in Peking.

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