Op-Art

Klaus experimentiert mit Op-Art. Seine Mutter schärft ihm ein, nur ja genauso viel schwarze Farbe wie weiße Farbe zu verbrauchen, damit beide Farbtuben zugleich ausgehen. „Sonst erbe ich am Ende eine halbvolle Tube Weiß, aber kein Schwarz, und wie soll ich damit ein neues Schachspiel für Papa bemalen?“

Bild5016

Klaus erwägt zwei Möglichkeiten. Entweder a) bei jedem Bild gleichviel Weiß wie Schwarz verwenden, oder b) erst beim letzten eine eventuell aufgelaufene Imbalanz auszugleichen.

zebra_1zebra_2zebra_3zebra_4

Hier seine ersten vier Bilder. Hat Klaus Mutters Auflage schon erfüllt? Welchen Weg hat er gewählt?



























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Das Op-Art-Gemälde links oben besteht nicht aus gleichviel Weiß wie Schwarz. Klappt man nämlich im Keil die schwarzen Balken wie eine Jalousie nach links um, stellt man weiße Lücken fest:

zebra_0_1

Damit ist a) schon mal aus dem Schneider.

Das Gemälde rechts unten ist ein Negativ vom oben links. Die Imbalanz des ersten wird von der Imbalanz des letzten ausgeglichen:

W4 = S1
S4 = W1
W1 + W4 = S1 + S4 (Add. ist komm.)

Nun kommt es darauf an, was mit den beiden anderen Bildern ist.

Beim oben rechts erhält man durchgehend farbreine Balken, indem man die Raute horizontal spiegelt. => Schwarz und Weiß sind ausgeglichen.

Beim unten links ist es vielleicht erst verwirrend. Teilt man das Quadrat aber beispielsweise so auf, erkennt man, dass in jedem der neun Rechtecke gleichviel Weiß wie Schwarz herrscht:

zebra_3_1

Ergo ist die richtige Antwort ja b).

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