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Gegen Jerry für Ann entschieden.

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Aus Bettine & Bettines Mutter:

Die älter werdende Frau spiegelt den Teenager eschatologisch wider, die 14-Jährige enthält einen Hohlabdruck der Mutter.

Die Subjekte werden passiv. Wie Frau Luna nicht von eigener Kraft leuchtet, sondern bloß das stärkere Yang, das Licht der Sonne, wiedergibt, so ist die noch stärkere Mutter auf einem absteigenden Ast und wird über kurz oder lang von ihrer Tochter abgesägt werden. Andererseits sieht die Tochter ihr eigenes Enden im Gesicht der Mutter und erschrickt. Aktives Subjekt ist eigentlich das Objekt, die Tochter, sie blickt in den Spiegel.

Daraufhin das nächste Subjekt, die Tochter, wiederum nicht aktiv, sondern geprägt und bestimmt vom Objekt, der Mutter. Auf eine kunstvolle Weise werden Subjekte verschränkt zu Akkusativobjekten voneinander gemacht und beide sind Opfer, keine bleibt Täter.

Interessant vielleicht auch die Metrik zu betrachten:

„Die älter werdende Frau spiegelt den Teenager eschatologisch wider,
die 14-Jährige enthält einen Hohlabdruck der Mutter.“

u Uu uuu U uu u Uuu uuuuu Uu
u Uuuuu uU uu Uuu u Uu

Vier Betonungen im zweiten Halbsatz spiegeln die vier vom ersten, und der unbetonten Silben werden weniger, so endet’s bündig. So geht Sentenz. Congratulations.

Noch was Verwobenes aufgefallen, nämlich dass das „schon“ von (Seite.Zeile)=(36.5) ans „regredierend“ (35.-13) anknüpft.

Dummerweise folgt jetzt Lyrik. Lyrik ist nicht allerwelts Geschmack.

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