Neue Buchform

Eine neue Buchform erfunden, dreieckig, mit auffaltbaren Seiten. Und so geht’s:

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Der Bogen ist 497 mm breit und 233 mm hoch. Das ist ein Seitenverhältnis von 2,1330 und damit das ungefähr Anderthalbfache des DIN-Seitenverhältnisses. Er wird auf Mitte gefalzt, wieder aufgeklappt und dann werden die Flügel diagonal gefalzt. Dann wird die Außenseite des Flügels nach innen geklappt, und zwar so, dass die Dreiecke oben und unten sich einwärts wölben. Feststreichen. Dasselbe auf der anderen Seite. Klappt man den Bogen nun wieder in der Mitte ein, liegen die Öffnungen der Seiten innen nahe des Falzes. Der Bogen hat nun die Form eines rechtwinkligen Dreiecks, dessen Hypotenuse der Buchrücken wird. Die Vorderseite dieses Dreiecks wird mit dem vorhergehenden Bogen verleimt, die Rückseite mit dem nachfolgenden. Diese Buchform hat den Vorteil, dass Staub an seinem Rücken abgleitet und der Schnitt sich vertikal befindet und horizontal nur unten. Zum Lesen sind die Seiten einzeln aufzufalten, was ein Durchblättern verunmöglicht.

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Der Bogenaufbau geschieht simpel. Nur die Vorderseite wird bedruckt, weil die Rückseite zum Verleimen mit den weiteren Bögen gebraucht wird. Bogen 1 erhält die Seiten 1 bis 2, Bogen 2 die Seiten 3 bis 4. Die Falze mögen bei häufigem Lesen leiden und brechen, aber heutzutage wird ein Buch kaum mehr als einmal gelesen, hört man, wenn überhaupt.

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